Christopher Kaplan

Christopher Kaplan wurde in Stuttgart geboren, erhielt bereits früh eine private musikalische Ausbildung in den Fächern Violine und Klavier und sang im Kinderchor der Staatsoper Stuttgart. Von 2007 bis 2011 absolvierte der junge Tenor ein Gesangstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, das er mit einem Bachelor  sowie mit Meisterkursen bei Ks. Francisco Araiza, Ks. Edith Mathis, Neil Shicoff, Susanna Eken, Edith Wiens, Eytan Pessen und Gerd Uecker ergänzte. 2010 erhielt er ein Stipendium der Gesellschaft der Freunde der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.

Bereits während seines Studiums erhielt Christopher Kaplan in der Spielzeit 2009/10 einen Gastvertrag an der Oper Stuttgart für Sebastian Nüblings Bearbeitung von Vivaldis Judith, die in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen entstand. In der darauffolgenden Spielzeit sang er an die Wiederaufnahme von Judith und war mit der Partie des Maurers in Jonathan Doves Pinocchios Abenteuer zu erleben. Ferner gestaltete Christopher Kaplan Tempo in einer szenischen Aufführung von Händels Il trionfo del tempo e del disinganno mit dem Barockensemble Il gusto barocco unter Jörg Halubek in Stuttgart. 

Beim Bayreuther Barockfest sang er in Les Fêtes d´Hébé ou Les Talents lyriques von Jean-Philippe Rameau und verkörperte im Rahmen einer Hochschulproduktion von Offenbachs Orpheus in der Unterwelt im Wilhelma-Theater Stuttgart die Partien des Mercure und John Styx.

Christopher Kaplan debütierte 2012 als Tamino in Die Zauberflöte an der Kroatischen Nationaloper Zagreb und gastierte als Ali in Rossinis Adina ovvero Il Califfo di Bagdad beim Rossini Festival in Bad Wildbad und von 2012 bis 2014 war der Tenor Mitglied im Jungen Ensemble der Semperoper Dresden, wo er u.a. Don Curzio in Le Nozze di Figaro, Offizier in Ariadne auf Naxos, 3. Jude in Salome und 2. Priester in Die Zauberflöte sang.

Danach gastierte der junge Tenor als Malcolm in Verdis Macbeth sowie als Parpignol in Puccinis La Bohème am Hessischen Staatstheater Darmstadt. Am Staatstheater Mainz debütierte er als Balthasar Zorn in Die Meistersinger von Nürnberg und gastierte an der Semperoper Dresden als Conte di Lerma in Don Carlo, 2. Priester in Die Zauberflöte und als Stimme 3 in der Uraufführung von Lucia Ronchettis Mise en abyme (Widerspiegelung).

Als gefragter Konzert- und Oratoriensolist verfügt Christopher Kaplan über ein Repertoire, das zentrale Werke der Gattung von Claudio Monteverdi bis Carl Orff umfasst.

Er arbeitete mit renommierten Dirigenten, darunter Paolo Arrivabeni, Asher Fisch, Jörg Halubek, Will Humburg, Julia Jones, Stefan Klingele, Pier Giorgio Morandi, Cornelius Meister, Ivan Repušic und Christian Thielemann.

Seit 2017 wirkt er bei den Bayreuther-Festspielen in der Preisgekrönten Inszenierung von Barry Kosky Die Meistersinger von R.Wagner unter der Leitung von Phillipe Jordan  als Ulrich Eißlinger mit. 

Seit 2017 ist er auch festes ensemble Mitglied des mehrfach Preisgekrönten SWR Vokalensemble. 

Neben seiner Klassischen Gesangstätigkeit ist er auch Singer/Songwriter wo demnächst seine erste Veröffentlichung stattfinden wird.