Hubert Mayer

Hubert Mayer,  Tenor,  wurde in Hüfingen/Schwarzwald geboren. Er studierte an der MHS Freiburg  und belegte Meisterkurse u.a. bei A.Baldin und N.Gedda. Diverse Engagements führten ihn an die Bühnen in Freiburg, Biel, Lüneburg und Karlsruhe, an das Gärtnerplatz-Theater in München und an das Staatstheater Stuttgart. Zu den annähernd 40 Partien, die er verkörpert hat, zählen u.a.: Tamino(Zauberflöte), Don Ramiro(Cenerentola) und  Tony(West Side Story). Er sang unter namhaften Dirigenten wie H. Zender, G. Ferro, H.Holliger, I.Metzmacher und S.Cambreling und arbeitete mit dem Concerto Palatino, der Musica Alta Ripa und dem Freiburger Barockorchester, im Bereich der Neuen Musik mit dem Klangforum Wien, dem Ensemble Recherche und dem Ensemble Intercontemporain zusammen. Hubert Mayer gastierte bei den Salzburger Festspielen, den Berliner Festwochen und anderen renommierten Festivals und trat an traditionsreichen Spielstätten wie der Alten Oper Frankfurt, dem Concertgebouw Amsterdam und der Staatsoper Unter den Linden auf. Sein Repertoire umfasst neben der gängigen Oratorienliteratur vom Barock bis zur Romantik und den großen Liederzyklen von F.Schubert auch Werke aus dem Mittelalter und der Renaissance und führt bis zur zeitgenössischen Musik. So wirkte er auch  bei vielen Uraufführungen mit,u.a.: die konzertante UA der Oper „The magic ring“ von Francesco Hoch(2002 in Mailand), sämtliche Tenorpartien von „Sonntag“ aus „Licht“  von K.Stockhausen sowie die Tenorpartie bei der spanischen EA von L.Nonos „Prometeo“ . In dieser Partie war er auch 2004 bei der Triennale Köln und beim Hamburger Musikfest zu hören, jeweils unter der Leitung von I.Metzmacher. Im Mai 2010 hat er bei der Triennale Köln im Rahmen der Gesamtaufführung von KLANG von K.Stockhausen  die UA von JERUSEM für Tenor und elektronische Musik übernommen.